Einblicke #16

Cover Magazin Einblicke Nummer 16
Vorschaubild Magazin Einblicke Nummer 16
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Fakten zum Magazin

Wenn man von der Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle spricht, denkt man sofort an Strahlenschutz. Das ist auch richtig. Deshalb stecken ausgebrannte Brennstäbe in knapp sechs Meter hohen und mehr als 100 Tonnen schweren Behältern. Diese Castoren schirmen die Strahlung so weit ab, dass sie keine Gefahr für die Umwelt darstellt.

Im Zwischenlager stellt sich zusätzlich eine ganz andere Herausforderung: die Hitze. Denn in den Brennelementen, die einst im Reaktor Wärme erzeugten, die ihrerseits Turbinen und Generatoren antrieb, steckt noch immer Energie. Deshalb muss Stephan Thode, der uns als Strahlenschutzbeauftragter ins Zwischenlager Unterweser einlud, vor allem auf eine gute Wärmeableitung achten.

In der von der BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung betriebenen Anlage warten in einer weiteren Halle neben den hoch- auch schwach- und mittelradioaktive Abfälle. Für diese gibt es bereits eine sichere Lösung: Wenn 2027 das Endlager Konrad in Salzgitter fertiggestellt wird, werden sie sicher verpackt im tiefen Untergrund eingelagert. Die von ihnen ausgehende Gefahr ist dann gebannt.

Die hochradioaktiven Abfälle hingegen warten darauf, dass sie in ein Endlager kommen. Weil bis dahin noch Jahrzehnte vergehen werden, erforscht die BGZ bereits, wie die Abfälle, Behälter und Gebäude die Zeiten überdauern. Die Zwischenlagerung ist eine sichere Lösung für die Gegenwart und die nahe Zukunft, aber sie ist eben keine Dauerlösung.

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